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Feministische Wahrheit(en)

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Was ist Deine feministische Wahrheit?

Schreibe uns Deine feministischen Gedanken. Wir freuen uns, Dich bei nächster Gelegenheit in der WIR FRAUEN zu zitieren, denn: Deine feministische Wahrheit hat Platz - bei uns!

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Feministische Wahrheit von James T. Kirk | 24.12.2011

Meine feministische Wahrheit lautet:

5+8=12

Feministische Wahrheit von Oliverr | 24.12.2011

Meine feministische Wahrheit ist ganz einfach:
Es gibt keine feministische Wahrheit.
Alles erstunken und erlogen.
Alles.

Faktencheck:
www.wgvdl.com

Feministische Wahrheit von Chris | 14.04.2011

Feministische Perspektiven/ Wahrheiten entfalten sich ... in den Zwischenräumen von Geschlechtlichkeit, ... wenn keine biplaren Schubladen mehr auftun zu müssen, um die alltäglich gefühlte Empirie zu "gender" identitätssichernd unterzubringen, ... wenn sich deutlicher Widerstand im Seminar regt gegen die Äußerungen, dass Lesben zu viel Testosteron und Intersex-Personen eine "Behinderung" hätten ...

Feministische Wahrheit von maja | 17.03.2011

Feministische Warheit beginnt da wo eine Frau in der Lage ist auf ihre Lebensverhältnisse aufmerksam zu machen, und für sich eine unabhängige Lebensweise einfordern kann.

Feministische Wahrheit von Helen | 17.03.2011

Als langjährige Gleichstellungsbeauftragte stelle ich fest, dass, solange Frauen auf die Zustimmung männlicher Entscheider angewiesen sind, sie daran interessiert sein werden, sich deren Zustimmung zu sichern. Solange das so ist, werden sie sich mit Männern identifizieren, gegen ihr eigenes Geschlecht.

Feministische Wahrheit von Olga Weichsel | 27.11.2010

Meine feministische Wahrheit ist, dass es keine feministische Warheit gibt. Sie kann nur eine frauenspezifische Sichtweise sein und allenfalls als Ergänzung mit den Männern zur Gesamtheit führen.

Feministische Wahrheit von Ulrik_e | 25.11.2010

21. Jahrhundert ... immer noch großes Erstaunen und sex&gender-Irritation, wenn ich den Wunsch äußere: Ich wäre gerne Vater! Das ist (m)eine feministische Wahrheit!

Feministische Wahrheit von Vivien Albers | 07.10.2010

Feminismus-Update – typisch Grün oder längst überfällig?

Was bedeutet Feminismus in der heutigen Zeit? Ist er überhaupt noch existent? Und wenn ja, ist er noch aktuell oder steht er mittlerweile nur noch für Alice Schwarzer?

Auf diese Fragen haben junge grüne Funktionsträgerinnen jetzt eine Antwort gegeben. Ob Mitglied des Bundestages, des Landtages, des Kreisverbands oder des Arbeitskreises Grüne MuslimInnen – gemeinsam haben die jungen Frauen in ihrem Positionspapier Feminismus-Update festgehalten, was sie in der heutigen Zeit unter dem Begriff verstehen, warum er alles andere als überholt ist und woran ihrer Meinung nach dringend gearbeitet werden muss.
Dass junge Frauen in punkto Bildung seit Jahren häufig an Männern vorbeiziehen und dass es seit 2005 eine Bundeskanzlerin gibt, hat sich längst herumgesprochen. Sich darauf jedoch auszuruhen kann weder im Interesse der Autorinnen, noch von nicht-grünen Frauen oder von emanzipierten Männern sein. Dementsprechend interpretieren die Verfasserinnen des Positionspapiers den Feminismus neu und setzen sich, ihrer Partei und ihrer Politik neue und sehr ambitionierte Ziele. Für sie hat Feminismus mehrere Bedeutungen: Lebenseinstellung und politisches Bekenntnis, Selbstbestimmung für alle Frauen, vor allem aber Gesellschaftskritik. Und die bezieht sich nicht nur auf weibliche Emanzipation oder Geschlechtergerechtigkeit. Stattdessen soll eine Gesellschaft das Ziel sein, die sowohl Frauen als auch Männern mehr Perspektiven, mehr Möglichkeiten und vor allem mehr Lebensqualität bietet. Denn in der heutigen Leistungsgesellschaft, die allein an Erfolg und wirtschaftlichem Aufschwung orientiert ist, sei das nicht möglich, so die Autorinnen. So wird dann gleich auch mit gängigen Klischees aufgeräumt: Feminismus bedeutet nicht Männerhass, Karriere statt Kindern oder die Maskulinisierung der Frau, sondern eher eine Feminisierung des Mannes. Will heißen: nicht die Anpassung der Frauen an einen vorwiegend männlich konnotierten Lebensstil – Überarbeitung, Wettbewerb, Leistungsdruck, keine Zeit für Familie und Freizeit – sondern ein beidseitiges Entgegenkommen wäre für alle von Vorteil. Während für Frauen die berufliche Karriere erleichtert werden soll, muss es für Männer möglich sein, problemlos einen Gang runterzuschalten, Elternzeit zu nehmen oder Freizeitansprüche zu stellen.
Auch wenn die Autorinnen sich generell keinen autoritären Feminismus wünschen, der ausschließlich von der Politik vorgeschrieben und per Gesetz erzwungen wird, wollen dennoch sie das ihrige tun, um eine gesellschaftliche Veränderung mit den Mitteln der Politik möglich zu machen. Dazu würde dann beispielsweise auch eine Quote zur Erhöhung des Frauenanteils in der Wirtschaft gehören, da sind sich die jungen grünen Frauen mit ihrer Partei, nicht wenigen weiteren VertreterInnen aus Politik und Gesellschaft sowie vielen nicht-grünen Frauen einig.
Das Feminismus-Update erfüllt seinen Zweck: Es definiert aus Sicht der Grünen den Feminismus-Begriff im Jahr 2010, nennt die Ideen und Ziele der grünen Politikerinnen und räumt mit Vorurteilen auf. Aber ist es inhaltlich typisch für Bündnis 90/Die Grünen? Vielleicht hätte man von den Autorinnen die Forderung eines extremeren Feminismus im ursprünglichen Sinn erwartet, in dem Fall mag der Inhalt überraschen. Der Ruf nach einem Wertewandel und gesellschaftlichem Umdenken könnte jedoch als utopisch, als grüne Wunschvorstellung abgestempelt werden. Die aktuelle Wirtschaftslage und der immer noch spürbare Einfluss der Finanzkrise begünstigen ein berufliches Kürzertreten nicht unbedingt, weder bei Männern, noch bei Frauen. Die kapitalistisch geprägte Gesellschaft und die Leistungs- und Wettbewerbsorientierung in Deutschland scheinen sich nicht mit den Vorstellungen der Verfasserinnen kombinieren zu lassen. Möglicherweise ist das aber eine Zeitfrage und das Feminismus-Update der Anfang. Inhaltlich trifft es sicher nicht nur die Meinung vieler Frauen, sondern auch vieler Männer, wie die Lektüre des Männermanifests, geschrieben von jungen grünen Funktionären, zeigt. So scheinen Frauen und Männer sich gleichermaßen einig zu sein, dass es ein Umdenken in der Gesellschaft über kurz oder lang geben muss. Das Indiz dafür ist aber weniger der Wunsch nach einer neuen feministischen Bewegung, sondern eben nach einer Feminisierung der Gesellschaft.
Das Positionspapier der grünen Frauen ist ein wichtiger Beitrag zum Zeitgeschehen und zur aktuellen gesellschaftlichen Situation, vor allem war es notwendig, dem Feminismus ein neues und modernes Gesicht zu geben. Nachdem die feministische Bewegung der Siebziger-Jahre erfolgreich an dem Klischee der typischen Frauenrolle gerüttelt hat, steht der Feminismus 2010 für eine Abkehr vom männlichen Stereotyp. Vielleicht könnte oder sollte er aber noch einen Schritt weiter gehen. Die Ziele und Vorstellungen mögen schwer erreichbar sein; was jedoch die Bilateralität der Geschlechter angeht, so bleibt das Feminismus-Update auf dem Boden der Tatsachen. Zwar wird von Annäherung und der Reduzierung von Geschlechterrollen gesprochen, der Unterschied zwischen männlich und weiblich bleibt hingegen klar bestehen. Könnte aber ein neuer Feminismus die strikte Trennung der Geschlechter nicht aufweichen? Nicht wer die Elternzeit nimmt und wer Karriere macht, sollte im Vordergrund stehen, sondern, dass beides möglich ist. Wie man/frau sein Leben gestaltet, ob mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Karriere, mit oder ohne gesellschaftliches Engagement, mit oder ohne Verkörperung eines bestimmten Geschlechts, sollte den Menschen selbst überlassen werden. Diese Vorstellung mag nun tatsächlich noch utopisch wirken. Das Feminismus-Update könnte aber einen ersten Schritt in diese Richtung darstellen, wenn es realisiert und ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen wird. Hoffentlich in absehbarer Zukunft.

Links

Feminismus-Update:
http://katja-doerner.de/wp-content/uploads/2010/09/Feminismus-Update.pdf

Männermanifest:
http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/

Feministische Wahrheit von Mareen | 13.05.2010

Objektive Wahrheit ist konstruiert; deshalb sind alle Menschen gleichberechtigt und haben die selben Chancen im Leben!

Meine subjektive Wahrheit nimmt zu viele Ungleichkheiten wahr, die angeprangert und aus dem Weg geräumt werden müssen!

Wir alle dürfen die Augen nicht vor dem Leiden anderer verschließen! Für Frauen die gefesselt entbinden müssen, die sexuaisierte Gewalt erfahren und alltägliche Repression müssen wir einstehen!
Das Zauberwort jeder Bewegung ist Solidarität - so auch im Feminismus!

Feministische Wahrheit von Astrid | 05.05.2010

Eher Fragen als eine Wahrheit:
Wie kann das sexistische Bild der Frauen in Medien verändert werden (Viva, etc.)? Wie kann man dafür sorgen, dass sich kleine Jungs (meiner Erfahrung nach meistens mit Migrationshintergrund) gegenüber weiblichen Personen jeden Alters respektvoll verhalten?
Der graue Alltag, das tägliche sexistische Verhalten ist etwas, das es meiner Ansicht nach zu ändern gilt. Dazu:Bekannte von mir, die mehr fern sehen, sind sexistischer und lookistischer als solche , die's weniger oder gar nicht tun.

Feministische Wahrheit von Sandra Wöhe | 15.04.2010

Feminismus ist das Bewusstsein, dass „Gehirnwäsche“ zum Alltag vieler Menschen gehört. Und auch ich dazu gehöre.

Feministische Wahrheit von Melanie Abbas | 25.03.2010

Feminismus ist für mich das streben nach Partnerschaft. Partnerschaft im Sinne von einem respektvollen und achtsamen Umgang mit meinem Gegenüber, ob klein, groß, dick, dünn behindert nicht behindert, jung, alt, religiös, männlich, weiblich und wie wir uns noch so katagorisieren.

Feministische Wahrheit von Anne Beck | 22.03.2010

für mich bedeutet feminismus abkehr und überwindung patriarchaler, kapitalistischer denk- und verhaltenslogik - eine HERRschafts- und patriarchatsfreie gesellschaft - wo die menschenwürde, freiheit, unabhängigkeit und nicht profitgier, ausbeutung, unterdrückung, kriegseinsatz im vordergrund steht. feminismus bedeutet für mich starke frauensolidarität sowie gemeinschaftliches konsequentes handeln gegen die alltäglich stattfindenden frauendiskriminierungen, frauenabwertung , gewalt , gegen das frauenverachtende system des prostitutionsgewerbes, frauenhandel, pornographie auch in der welt der medien, internet.
feminismus bedeutet für mich ferner, sich für die `gerechte sprache` - feministische linguistik einzusetzen; weibliche menschen aus sozialer, gesellschaftlicher und kultureller abhängigkeit, zwängen zu befreien für ein selbstbestimmtes leben jenseits einer vorgegebenen gesellschaftsordnung, wie z.b. die ehe.
feminismus, frauenbewegung hat eine lange tradition und geschichte ( z.b. Olympe de Gouges - fem. menschenrechts-philosophin, 18. jahrhundert) die vielen menschen leider nicht bekannt bzw. vertraut ist.
deswegen - meine ich - gehört zum programm des feminismus ihre geschichte, die frauengeschichte, die verbreitung und lehre als unterrichtsfach an allen schulen, universitäten .
frauengeschichte ist der faden, der frauen verbindet, denn i.d. herkömmlichen geschichtsschreibung wurden häufig die namen von frauen, ihre leistungen, ihre philosophie unsichtbar gemacht, vergessen oder ausgelöscht ( zitiert aus frauenwissen.at)

"geschichte ist ein prozess, eine rekonstruktion der vergangenheit aus heutiger sicht. der feministische blick ist dabei wesentlich. denn ohne eigene geschichte ist uns frauen die möglichkeit einer kollektiven identität und und eines historischen selbstbewusstseins abgeschnitten, denn `jede frau ändert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine geschichte hat." / Gerda Lerner, dt. feministische forscherin

Feministische Wahrheit von Evelyn Thriene | 12.03.2010

Feminismus ist für mich keineswegs Gleichheit. Feminismus ist für mich Differenz. Frauen sind nicht wie Männer und sie werden es auch nie sein, Gott sei Dank. Die Gleichstellungsspolitik ist nur ein kleiner Teil des Feminismus, eine Arbeit, die sich um rechtliche Gleichheit und eine etwas höhere Teilhabe an den gesellschaftlichen Ressourcen für Frauen kümmert - bis jetzt. Feminismus dagegen stellt die besonderen und jahrtausendelang entwickelten Fähigkeiten von Frauen heraus, er ist eine komplette Umwertung unseres ganzen frauenabwertenden und -verachtenden herrschenden Wertekanons, der bis in die Antike zurückreicht und ihre Begründung in den ach so berühmten Philosphen der damaligen Zeit findet. Feminismus ist ein Gegenmodell zur herrschenden Ausbeutung, Unterdrückung und vor allem Gewalt (physischer, psychischer und verbaler) in ungeahntem Ausmaß gegen Frauen und alle Schwächeren der Gesellschaft - und das gilt weltweit. Feminismus ist darüber hinaus eine Philosophie. Er ist eine praktische Philosophie und eine Wertediskussion, die die Ausgrenzung des Weiblichen grundsätzlich in Frage stellt und darin unterstützt, die totale Überbewertung und Höherstellung des Männlichen, mit der Macht begründet wird, in den patriarchalen Gesellschaften zu unterwandern. Die Machtverteilung liegt in a l l e n gesellschaften Bereichen eindeutig in den Händen der Männer und ihrer Denksysteme. Feminismus ist deshalb Revolution.

Feministische Wahrheit von Julia | 06.03.2010

Ebenfalls in dem Glauben, dass alle Menschen gleich sind und - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion usw. gleich behandelt werden sollten, halte ich meine feministische Wahrheit für leicht verständlich und - verwegener Gedanke - leicht praktikabel.

Allerdings renne ich mit meiner feministischen Wahrheit ständig gegen Wände. Gegen Wände aus Kollegen, die der Meinung sind, dass Frauen in Deutschland sich nicht zu beklagen hätten, denn die Gleichberechtigung ist schließlich im Grundgesetz festgeschrieben und wird somit auch praktiziert. Kollegen, die mich ungefragt 'Hase' und 'Zaubermaus' nennen. Diese Wände werden von einem Chef gebaut, der den studentischen Kolleginnen rät, sich ihr gutes Äußeres zu nutze zu machen, wenn sie einen Job suchen. Und der Zement, der diese Wände zusammenhält besteht aus Frauen, die ihren Männer raten keine 30jährigen einzustellen, da diese ja 'sofort schwanger werden'. Aus Frauen, die wirklich daran glauben, dass Männer vom Mars und Frauen von der Venus kommen und somit brauchte frau sich auch nicht aufregen. Denn: Männer sind eben so! Und Frauen eben auch!
Mein feministischer KAMPF besteht also tagtäglich darin gegen diese Wände zu laufen und lässt mich mindestens zweimal die Woche an den Rand der Verzweiflung oder eines Wutausbruchs geraten.

Angesichts dessen stellt sich mir die Frage, ob denn meine feministische Wahrheit wirklich so eine einfache ist, oder ob es sich vielleicht viel mehr um eine Utopie handelt. WoMenWonderland sozusagen...

Feministische Wahrheit von Helena | 05.03.2010

Als ich die Frage las, was meine feminstische Wahrheit ist, mußte ich erstmal einen für mich durchaus geläufigen Begriff nachschlagen. Was ist Feminismus überhaupt? Ist es Emanzipation? Ist es eine esoterische Richtung der Frauenbewegung? Mir war nicht wirklich klar, was es bedeutet, obwohl ich den Begriff gebrauche.

Für mich ist Feminismus Gleichheit. Gleichheit aller Menschen, egal welche Unterschiede sie haben oder zu haben meinen. Geschlecht, Nationalität, Religion und andere Kriterien dürfen keinen Einfluss auf die Bezahlung, das Gerichtsverfahren, die Anstellung oder auch die Einstellung und vieles mehr haben. Sie haben es aber.

Kurzum:

Feminismus = Gleichheit

Aber vielleicht ist in diesem Sinne das Wort Feminismus auch nicht gut gewählt....

Feministische Wahrheit von Stephanie Mayfield | 04.03.2010

Die 3. Welle des Feminismus ist von dem umgekehrten Schwerpunkt der 2. Frauenbewegung geprägt: Das Politische ist privat.

Feministische Wahrheit von Gabriele Bischoff | 04.03.2010

Lesbenpolitik ist Gesellschaftspolitik

Lesben sind keine besonderen Menschen, schon gar nicht sind sie die besseren Menschen. Es wird immer wieder angenommen, Lesben würden dies annehmen und deshalb Extraprogramme haben wollen.

Lesben haben sich schon immer engagiert, für Frauenrechte, für Menschen- und Tierrechte hier und anderswo, für die sexuelle Emanzipation, für Umweltschutz, für eine soziale Gesellschaft. Dass lesbische Frauen für ihre Rechte als lesbische Frauen streiten ist verhältnismäßig neu.

Wenn die Gesellschaft Frauen und Männer endlich gleich behandelt, dann behandelt sie auch heterosexuelle und homosexuelle Menschen gleich. Insofern war und ist eine Politik für Lesben immer auch aktuelle Gesellschaftspolitik und daher eine Querschnittsaufgabe moderner Parteien und Regierungen. Es geht um nicht weniger als die Veränderung der Geschlechterverhältnisse. Dazu müssen sich Politik und Gesellschaft verändern.
Vermeintlich männlich-heterosexuelle Lebens- und Arbeitsnormen sind nicht als Maß aller Dinge zu setzen, es gilt ein Menschenbild zu kreieren, das alle umfasst.

Menschen sollten eine echte Wahlfreiheit für ihr Lebensmodell haben. Es geht also um nicht weniger als um Teilhabe an einem weitgehend selbst bestimmten Leben für Frauen und Männer, für Lesben und Schwule.