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Die Kampagne

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Deine feministische Wahrheit hat Platz!

An der Definition von Wahrheit arbeiten sich Menschen seit Jahrhunderten, ach was, Jahrtausenden ab. Welche Kriterien würdest Du an das hohe Gut der „Wahrheit“ legen?
Genauso vielfältig wie das Verständnis von Wahrheit ist die Definition von Feminismus. Reicht es aus, sich als Feministin zu begreifen, um eine Feministin zu sein?

Wenn auch die Frage nach dem „Was ist Feminismus?“ jünger ist als die Frage nach der Wahrheit, hat sie dennoch das Potenzial, ewig diskutiert zu werden. Doch genauso wie wir im Alltag den Begriff der Wahrheit nach unseren eigenen Spielregeln nutzen, wollen wir den Begriff des Feminismus nicht allein der Wissenschaft überlassen. Theorie und Praxis gehen für uns Hand in Hand: Wir wollen Erfahrungen gemeinsam reflektieren, nach Worten und Zusammenhängen suchen. Zugleich finden wir, dass auch die schönste Theorie ein Werkzeug sein sollte, das im Alltag etwas taugt.

Was ist Deine feministische Wahrheit?
Wir laden Dich ein zu einer gemeinsamen Suche, denn:

  • Für die WIR FRAUEN bist Du keine Konsumentin, deren Bedürfnisse interpretiert werden, um damit möglichst viel Umsatz zu generieren.
  • Für die WIR FRAUEN zählt Deine feministische Wahrheit ebenso wie die von anderen Frauen wie Butler oder Beauvoir.

Wir würden uns freuen, Dich bei nächster Gelegenheit in unseren Artikeln zu zitieren!
Wir legen allerdings Wert darauf, keine Anonymas zu zitieren!
In der WIR FRAUEN hat Deine feministische Wahrheit Platz!

WIR FRAUEN steht für einen linken Feminismus, der mehr will als die Hälfte vom Kuchen und der eine andere, friedliche, solidarische und gerechte Welt für möglich und notwendig hält. Wir beziehen uns wertschätzend auf die Vielfalt der Frauenbewegungen hier und andernorts und sind neugierig gegenüber den „neuen Feministinnen“. Die Redakteurinnen repräsentieren ein Stück dieser Vielfalt selbst, sind zwischen 23 und 65 Jahre alt, kommen aus den sozialistischen, gewerkschaftlichen, antifaschistischen und internationalen Solidaritätsbewegungen sowie aus der „alten“ und „neuen“ Frauen-, queer- und Lesbenbewegung. Wir tragen Differenzen aus, aber lassen uns nicht auseinander dividieren.

Weil Frauen im medialen Mainstream mit ihren Lebenswirklichkeiten, Kompetenzen, Arbeiten und Positionen noch lange nicht angemessen repräsentiert sind, schaffen wir ein Stück notwendiger Gegenöffentlichkeit – für die Leser_innen unserer Zeitschrift, über den jährlichen Taschenkalender, unsere Homepage www.wirfrauen.de und eine elektronische Newsletta. In diesem Sinne bietet die WIR FRAUEN seit Jahrzehnten viel Platz für Journalistinnen, Redakteurinnen, Gastkommentatorinnen und für Berichte aus Projekten.

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